Fidena: Druckkopf 2007

Mittwoch, 12. September, 20:00 Uhr
prinz regent theater

figuren theater tübingen
»salto.lamento – die nächtliche seite der dinge«

Spiel und Puppen: Frank Soehnle
Live-Musik: rat’n’X (Johannes Frisch, Stefan Mertin)
Regie: Enno Podehl, Frank Soehnle, Karin Ersching
Kostüme: Sabine Ebner
Licht: Karin Ersching
Assistenz Choreographie: Karin Ould Chih

Dauer: 60 Minuten
20,-  / 15,- Euro

Mittwoch, 12. September, 21:00 Uhr
Zeche1

Eröffnungsfest

Liebe Gäste, hier entscheiden Sie, wann Sie welchen der zahlreichen Programmpunkte anschauen möchten. Oder ob Sie das Treiben zwischendurch in Ruhe bei einem Glas Wein und etwas Musik verfolgen wollen. Nur versäumen Sie nicht, sich für »Ihre« Vorstellung beim Zeremonienmeister vor Ort eine Reservierung zu sichern. Die Miniaturen sind in kleinen Gruppen, teils auch nur einzeln zu erleben.

Johan Lorbeer
»Tarzan (2001)«
Still-Life-Performance mit Anzug
Johan Lorbeer hat in den späten siebziger Jahren ein performerisches Werk
entwickelt, das in seiner Form einzigartig zwischen Aktion und Skulptur
angesiedelt ist. Er ist bekannt geworden mit einer Reihe von Arbeiten,
die er »Still-Life-Performances« nennt. Die Skulpturen, die Johan Lorbeer
unter Einsatz seines eigenen Körpers formt, verharren im Grenzbereich
zwischen Bild und Aufführung.

Töpfer, Feisel, Mousseka, Oberhoff
»GEDECK (aTABLE 1.03)«
Interaktive Installation
Das Pilotprojekt der Künstlergruppe weckt den Hunger, macht aber nicht satt.
Was auf den Tisch kommt ist ungewiss, aber gewiss nicht wirklich.
Es wird etwas angerichtet, das nicht existiert, ein Orakel mit Russisch Brot,
Lukullisches aus einem Zwischenraum, diesmal »abgeschmeckt«
von Lambert Mousseka Ntumba und Stefanie Oberhoff.
In Kooperation mit dem Thalia Theater Halle und der FIDENA

Kölner Kästchentreffen
Seit über 20 Jahren widmet sich die Künstlergruppe »Kölner Kästchentreffen«
dem Papiertheater. Sie belebt diese historische Form mit eigenen
kleinen Inszenierungen. Anlässlich der diesjährigen Eröffnung
der FIDENA werden vier Stücke (à 12 Minuten) aus dem
neuen Programm gezeigt:
Theo Kerp »Ein Stück vom Ganzen«                       
Gerd Kuck »Ouvrez les yeux«                             
Barbara Räderscheidt »Goldene Hochzeit«              
Herbert Rosner »Partir c'est toujours un peu mourir«

Sabine K., Heiki Ikkola »Peep-Show«
Astrid Waltenberg, Ute Reeh »mehr meer«
Elisabeth Flämig »geflüster / whispering«
Christoph Buchfink »komplettschaden / damage«
Günter Staniewski »die festrede / the guest speaker«
Nur für jeweils einen einzigen Zuschauer werden diese vier
Häppchen serviert, in verschiedenen Sprachvarianten,
je nach Bedarf. Die kuriosen Theater-Winzigkeiten dauern
1 bis 3 Minuten und werden den ganzen Abend angeboten.
Aus dem vom Theater LakuPaka initiierten Programm
»Theater für Einzelgänger«

14,-  / 10,- Euro

Donnerstag, 13. September, 10:00 Uhr
prinz regent theater

HELIOS Theater
»Erde, Stock und Stein«

Schauspiel ab 2 Jahren
Spiel: Michael Lurse
Live-Musik: Roman D. Metzner
Inszenierung: Laurent Dupont
Raum: Ensemble
Technik/Licht: Steven Tuschewitzki

Dauer: 35 Minuten
Für alle ab 2 Jahren
Kinder 5,- Euro, Erwachsene 10,- Euro

Donnerstag, 13. September, 17:00 Uhr
prinz regent theater

Theater Laboratorium
»Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran«
nach Eric-Emmanuel Schmitt

Darsteller: Pavel Möller-Lück und Christoph Bliefernicht
Regie: Matthias Faltz und Barbara Schmitz-Lenders
Figuren: Mechtild Nienaber
Miniaturen: Deborah Callenberg
Bühnenbild: Tobias Lahode
Film- und Tonbearbeitung: Tilmann Reich, Tim Lück, Jochen Faber

Dauer: 80 Minuten
Für alle ab 14 Jahren
14,- / 10,- Euro

Donnerstag, 13. September und
Freitag, 14. September,
17:30 Uhr durchgehend bis 18:30 Uhr
Jurte vor Zeche 1

Töpfer, Feisel, Mousseka, Oberhoff
»GEDECK (aTABLE 1.03)«
Interaktive Installation

Eine Koproduktion mit Thalia Theater Halle und der FIDENA
5,- Euro

Donnerstag, 13. September, 19:00 Uhr
Zeche1

Ensemble Materialtheater und internationale Gäste
»Passion der Schafe«
Inspiriert von José Saramago, Fernando Pessoa, Julio Cortazar, Pier Paolo Pasolini und Karl Marx

Mit: Alexandra Kaufmann, Sigrun Kilger, Annette Scheibler, Bruno Stori, Alberto García Sánchez, Hartmut Liebsch, Gyula Molnár
Regie: Francesca Bettini

Dauer: 120 Minuten inklusive einer Pause
Sprachen: deutsch, französisch, italienisch
20,- / 15,- Euro

Donnerstag, 13. September, 21:30
prinz regent theater

Theater Dawa
»Das tapfere Schneiderlein« (Spezialversion)
Nach dem Märchen der Brüder Grimm

Spiel: Daniel Wagner
Live-Musik: Die Herren Ja
Regie: Pierre Schäfer
Ausstattung: Ralf Wagner
Kostüm: Evelyne Höpfner

Dauer: ca. 70 Minuten
Normalerweise für alle ab 5 Jahren,
heute aber einmal als Spätvorstellung

14,- / 10,- Euro

Freitag, 14. September, 09:00 und 11:00 Uhr
prinz regent theater

Thalias Kompagnons
»Was macht das Rot am Donnerstag?«
Ein Kunst-Abenteuer für alle ab 4

Gemalt von Joachim Torbahn
Zur Musik von Maurice Ravel, Claude Debussy und Dimitri Shostakovich
Regie: Ruta Platais

Dauer: 40 Minuten
Für alle ab 4 Jahren
Kinder 5,- Euro, Erwachsene 10,- Euro

Freitag, 14. September, 20:00 Uhr
Zeche 1

Figurentheater Wilde & Vogel
»Spleen«
Charles Baudelaire: Gedichte in Prosa

Spiel und Ausstattung: Michael Vogel
Live-Musik: Charlotte Wilde
Regie: Hendrik Mannes
In Kooperation mit dem FITZ!
Zentrum für Figurentheater Stuttgart und
dem Lindenfels Westflügel Leipzig

Dauer: 60 Minuten
20,- / 15,- Euro

Samstag, 15. September, 16:00 und 18:00 Uhr
prinz regent theater

Puppentheater Halle
»König Drosselbart«
Ines Heinrich-Frank und Lars Frank nach dem Märchen der Brüder Grimm

Spiel: Ines Heinrich-Frank, Lars Frank
Regie: Atif Hussein
Ausstattung: Ensemble
Dramaturgie: Ralf Meyer
Assistenz: Claudia-Luise Bose
Musik: Camille Saint-Saëns, Sebastian Herzfeld

Dauer: 45 Minuten
Für alle ab 5 Jahren
Kinder 5,- Euro, Erwachsene 10,- Euro

Samstag, 15. September, 20:00 Uhr
Schauspielhaus Bochum
Kammerspiele

»Zauberflöte – Eine Prüfung«
Musikalisches Volkstheater mit Pappe, Puppen, Projektionen
Nach W.A. Mozart und E. Schikaneder

Konzept und Regie: Thalias Kompagnons
Musikalische Bearbeitung: Marcus Maria Reißenberger
Puppen und Ausstattung: Joachim Torbahn
Endproben: Jürg Schlachter
Mit: Daniel Gloger (Countertenor), Joachim Torbahn und
Tristan Vogt (Puppen) und dem
ensembleKONTRASTE (Live-Orchester)

Dauer: 70 Minuten
Für die ganze Familie

Karten nur über das Schauspielhaus Bochum

Sonntag, 16. September, 17:30 Uhr
Zeche1

Orange Connection
»Heufieber«
Objekt, Körper und Musik

Spiel: Karin Ould Chih
Musik: Kuulas Hekti-Ensemble und Solisten des Folk Music Department der Sibelius-Akademie, Helsinki
Regie: Frank Soehnle
Technik: Christian Glötzner

Ab 12 Jahren
Dauer: 25 Minuten
5,- / 3,- Euro

Exkursion – »Theaterlandschaften: Mali«
Theater an der Ruhr, Mülheim,
in Kooperation mit der FIDENA

Donnerstag, 13.9., 20:00 Uhr
Konzert mit dem international gefeierten malischen Griot Habib Koité
und seiner Gruppe Bamada.
(Präsentiert zusammen mit dem NRW Kultursekretariat Wuppertal)

Freitag, 14.9., 19:30 Uhr
»Le chasseur et le lion« / »Der Jäger und der Löwe«
Anschließend Live-Musik im Foyer

Samstag, 15.9., 19:30 Uhr
»Le baptême du lionceaux« / »Die Taufe des jungen Löwen«
Anschließend Live-Musik im Foyer

Sonntag, 16.9., 12:00 Uhr
Matinée: Yaya Coulibaly spricht über seine Theaterarbeit,
seine Sammlung, seine Truppe und seine Familientradition
Anschließend Werkstatt der Marionetten-Schnitzer

Sonntag, 16.9., 16:00 Uhr
»La calebasse d´Or« / »Die goldene Kalebasse«
Anschließend Live-Musik im Foyer

Sonntag, 16.9., 18:00 Uhr
»Desert Blues – eine musikalische Reise ins Herz von Mali«
Film (2006) von Michel Jaffrennou (60 min),
mit freundlicher Unterstützung von ARTE

Sonntag,16.9., 20:00 Uhr
»Le chasseur et le lion« / »Der Jäger und der Löwe«

Infos und Karten beim Theater an der Ruhr

Internationales Fachsymposium,
14. / 15. / 16. September

»Verantwortung gefragt? –
Internationale Festivals in Zeiten der Globalisierung«
Internationales Symposium
(nicht öffentlich)

Welche Verantwortung haben Kulturschaffende, die
in sicheren wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen leben,
gegenüber jenen, die diese Sicherheiten nicht haben?
Welche Verantwortung tragen wir für die Welt von morgen?
Welchen Auftrag haben Festivals in punkto Kunstvermittlung?
Wie steht es mit der Nachwuchsförderung?
Wie wichtig ist womöglich eine Abgrenzung von solchen
Fragen im Interesse der Kunst? Kunst und Ethik sind eng
miteinander verwoben. Wir wollen darum unser
eigenes Handeln und Nichthandeln hinterfragen.

Teilnehmer haben sich angesagt aus Kenya, Iran,
Israel, Kanada, Republik Kongo, Mali, Indien, Algerien,
Finnland, Estland, Norwegen, Dänemark, Schottland,
England, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Spanien,
Österreich, Schweiz, Kroatien, Tschechien und
Deutschland.



Symposium in Zusammenarbeit
mit der Festivalkommission der
UNIMA (Union Internationale
de la Marionnette)